Rosenköpfchen gehören zur Gattung der Unzertrennlichen und sollten mindestens zu Zweit oder in größeren Schwärmen gehalten werden. Es ist nicht zu empfehlen diese kleinen Papageien mit anderen Arten zu vergesellschaften, da sie gegenüber anderen Arten sehr streitsüchtig sind. Sie gehören eher zu den Lauten Sittichen und lassen ihre laute Stimme vor allem Früh und am Abend hören, auch das Nagebedürfnis ist sehr ausgeprägt, weshalb immer frische Zweige gereicht werden sollen. Rosenköpfchen sind recht einfach zu züchten, was sie zu perfekten Anfängervögeln macht.


Das Verbreitungsgebiet des Rosenköpfchens erstreckt sich über das Südwestliche Afrika, von der nördlichen Kapprovinz Südafrikas über Namibia bis nach Angola. Rosenköpfchen kommen in trockenen Wäldern, Halbwüsten, Steppen und Savanen vor. Auch in der Nähe von Ackerland sind sie oft zu finden was sie sehr unbeliebt bei den Bauern macht. 


Haltung:


Rosenköpfchen sollten nie allein gehalten werden, da sie wie der Beiname „Unzertrennliche“ schon sagt Gruppentiere sind. Die Beste Unterbringung, ist die Haltung in einer geräumigen Kombination aus Innen- & Außenvoliere. In der Zucht empfehlen wir eine Paarweise Haltung in Zuchtboxen. Die Zucht ist zwar auch in der Gruppe problemlos möglich aber die Abstammung der Jungtiere kann nicht zu 100% festgestellt werden. 


Fütterung:


Die Fütterung von Agaporniden ist heute keine Wissenschaft mehr. Der Handel hält etliche gute Futtermischungen bis hin zu Pellets für eine optimale Versorgung bereit. Unserer Erfahrung nach sollte man allerdings darauf achten, das die Vögel möglich Fettarm ernährt werden, da sonst schnell Übergewicht entstehen kann. Im Falle einer Fütterung mit einer Saatenmischung sollten unbedingt Vitamine als Ergänzung gefüttert werden. Obst und vor allen Gemüse sollte natürlich in einer ausgewogenen Ernährung auf keinen Fall fehlen! Dabei kann fast alles was sich im eigenen Kühlschrank findet angeboten werden.